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Museumsverband Sachsen-Anhalt

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Schachmuseum Ströbeck

Ströbeck

Geschenkschachbrett des Großen Kurfürsten von 1651 Schachturm in Ströbeck Schulschach in Ströbeck Notgeld aus Ströbeck

Im 11.Jahrhundert setzte ein Halberstädter Bischof einen vom Kriegszug mitgebrachten Gefangenen im Ströbecker Wahrturm fest. Bauern des Dorfes bewachten den schachkundigen Fürsten und erlernten von ihm das königliche Spiel. Die Ströbecker bewahrten ihr Können wie einen Schatz, indem sie es an ihre Kinder und Kindeskinder weitergaben - bis in die heutige Zeit. Im Schachmuseum Ströbeck wird die Geschichte der jahrhundertealten Schachtradition mit Lebendschach und Schachunterricht in der Schule ebenso dargestellt, wie ungewöhnliche Beziehungen zu Fürsten und Königen und die überlieferten Ströbecker Schachregeln mit besonderer Ausgangsstellung und den „Ströbecker Freudensprüngen“. Das Museum zeigt auch die vielseitige Welt des Schachspiels in der Kunst. In wechselnden Sonderausstellungen werden das Thema Schach und die Ströbecker Schachgeschichte immer wieder neu beleuchten. Im Innenhof ist eine Partie Schach im Freien möglich, und im Medienraum werden alte Filme von Ströbeck gezeigt. Die einzigartige Geschichte dieses Dorfes begeistert nicht nur Schachspieler.

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